Die Schlacht um Arnheim – 70 Jahre unvollendete Vergangenheit

Ausstellung „Die Schlacht um Arnheim – 70 Jahre unvollendete Vergangenheit“Expositie Slag om Arnhem

In der ersten und zweiten Etage des Kirchturms ist die Ausstellung „Die Schlacht um Arnheim – 70 Jahre unvollendete Vergangenheit“ zu besichtigen.

Die als Bildreportage konzeptionierte Ausstellung gibt Auskunft über eine der schwersten Niederlagen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Anhand von Augenzeugenberichten werden die Ereignisse der Schlacht um Arnheim, die vom 17. bis 25. September 1944 andauerte, Tag für Tag wiedergegeben.

Als Folge der Kämpfe mussten sämtliche Einwohner Arnheims die Stadt verlassen. Als sie später zurückkehrten, lag die ganze Stadt in Trümmern. In Text und Bild vermittelt die Ausstellung einen lebendigen Eindruck vom Ausmaß der Zerstörung und dem mühsamen Wiederaufbau der Stadt und der Kirche nach Kriegsende.

Gezeigt werden auch die Zukunftspläne für eine touristische Route zu verschiedenen Orten, die während der Schlacht eine Rolle gespielt haben („Aanbodketen Slag om Arnhem“). Ziel der Route ist es, dieses prägende Geschichtskapitel dauerhaft im Stadtbild zu verankern.

Die Ausstellung ist über den Aufzug zugänglich und behindertenfreundlich.

Zusammenarbeit mit dem Airborne Museum Hartenstein

Logo Airborne Museum

Die Ausstellung „Die Schlacht um Arnheim – 70 Jahre unvollendete Vergangenheit“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Airborne Museum Hartenstein konzeptioniert. Die temporäre Schau „Mit Haus und Herd – Airborne Memories“ schließt direkt an die Ausstellung im Turm der Eusebiuskirche an.

Van Huis en Haard Airborne MemoriesAnhand persönlicher Erinnerungen von Zeitzeugen wird darin die Geschichte der Evakuierung der Arnheimer Bevölkerung während der Schlacht erzählt. Etwa 150.000 Menschen aus Arnheim und Umgebung mussten damals auf Befehl der Deutschen ihr Zuhause verlassen. Erst sieben Monate später konnten sie zurückkehren.

Die Ausstellung „Die Schlacht um Arnheim – 70 Jahre unvollendete Vergangenheit“ wurde mit Unterstützung des Gelders Archief, der Stadt Arnheim, des Mondriaan Fonds und des Ondernemersfonds Arnhem ermöglicht.